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Bāb 7: باب إِذَا أَكَلَ الْكَلْبُIf a hound eats (of the game)

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ فُضَيْلٍ، عَنْ بَيَانٍ، عَنِ الشَّعْبِيِّ، عَنْ عَدِيِّ بْنِ حَاتِمٍ، قَالَ سَأَلْتُ رَسُولَ اللَّهِ قُلْتُ إِنَّا قَوْمٌ نَصِيدُ بِهَذِهِ الْكِلاَبِ‏.‏ فَقَالَ ‏"‏ إِذَا أَرْسَلْتَ كِلاَبَكَ الْمُعَلَّمَةَ وَذَكَرْتَ اسْمَ اللَّهِ، فَكُلْ مِمَّا أَمْسَكْنَ عَلَيْكُمْ، وَإِنْ قَتَلْنَ إِلاَّ أَنْ يَأْكُلَ الْكَلْبُ، فَإِنِّي أَخَافُ أَنْ يَكُونَ إِنَّمَا أَمْسَكَهُ عَلَى نَفْسِهِ، وَإِنْ خَالَطَهَا كِلاَبٌ مِنْ غَيْرِهَا فَلاَ تَأْكُلْ ‏"‏‏.‏

‘Adyy Ibn Ḥātim berichtete: ”Ich fragte den Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, indem ich sagte: »Wir sind Leute, die mit diesen Hunden die Jagd betreiben!« Er sagte: »Wenn du deine abgerichteten Hunde losgeschickt und dabei den Namen Allāhs gesprochen hast, darfst du die Jagdbeute davon essen, welche die Hunde für dich gepackt, auch dann, wenn sie das Tier erlegt haben. Ausgenommen davon, wenn Liter ätzender Hundeurin täglich. Die Behörden sorgen bereits dafür, dass Hundetoiletten gebaut und den Hundebesitzern strenge Geldstrafen (z.B. 100 Dollar in USA) verhängt werden, die nicht selbst den Kot ihrer Hunde in die sog. Hundekottasche füllen und in die Abfallbehälter bringen. Der Hundehalter muss mit seiner Demütigung rechnen, da er in seiner Handtasche Plastikbeutel und Schaufel tragen und ängstlich aufpassen muss, ob der Hund etwas gemacht hat. Die Verletzungsgefahr durch Hunde ist sehr beachtlich. Es gibt oft Meldungen, die vom Tod von Babys durch hungrige Hunde berichten. Die meisten Opfer des Blutrausches der Hunde sind meistens Kinder und ältere Menschen. ”Die Lust von Hunden auf Briefträger-Waden ist offenbar nicht zu zügeln: Rund sechshundertfünfzigmal schnappten Hunde 1993 in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu. ... Der gelben Post sei ein Verlust von rund fünfzehn Millionen Mark wegen Krankheitskosten, Ausfallzeiten und dem Ersatz von Dienstkleidung entstanden. Fast zehn Prozent aller Arbeitsunfälle im vergangenen Jahr seien auf bissige Hunde zurückzuführen, berichtete die Bundespost. Dabei würden Briefträger in Lehrgängen über die Körpersprache von Hunden unterrichtet und seien mit Gas-Sprühdosen ausgerüstet. Hundehalter müssten mit einem Bussgeld von rund 5000 Mark pro Biss rechnen, wenn sie ihre Tiere gegenüber dem Postboten nicht im Zaum halten könnten.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 140 vom 20.6.1994). Dennoch nimmt die Zahl der gehaltenen Hunde in Europa ständig zu. 1977 gab es in Großbritannien 400. Hunde. 1980 betrug die Zahl der Hunde in der Bundesrepublik Deutschland 3, Millionen, zuzüglich 80. herrenlose. Auf dem sozialen Sektor schleicht eine menschenunwürdige Entwicklung: Das Interesse an Hundehaltung verdrängt das Interesse an Kindern und Wohlleben mit den Nachbarn. In der Bundesrepublik Deutschland wird mit ca. 3 Milliarden DM mehr Geld für Tiernahrung als für Babykost ausgegeben. Eine amerikanische Studie spricht von steigender Nachfrage nach Tiernahrung, weil ein Drittel der Hund selbst etwas davon gefressen hat. Denn ich fürchte, dass der Hund das Tier für sich selbst zum Fressen gepackt hat. Mischten sich dabei andere fremde Hunde ein, so darfst du (von der Jagdbeute) nicht essen.«“

Übersetzung: M. A. Rassoul, „Auszüge aus dem Ṣaḥīḥ Al-Buḫāryy“ (Islamische Bibliothek)

Ṣaḥīḥ al-Buchārī Nr. 5483ṣaḥīḥ
Überliefert von
Narrated Adi bin Hatim: