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Bāb 17: باب كَيْفَ كَانَ عَيْشُ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَأَصْحَابِهِ، وَتَخَلِّيهِمْ مِنَ الدُّنْيَاHow the Prophet (saws) and his Companions used to live

حَدَّثَنِي أَبُو نُعَيْمٍ، بِنَحْوٍ مِنْ نِصْفِ هَذَا الْحَدِيثِ حَدَّثَنَا عُمَرُ بْنُ ذَرٍّ، حَدَّثَنَا مُجَاهِدٌ، أَنَّ أَبَا هُرَيْرَةَ، كَانَ يَقُولُ آللَّهِ الَّذِي لاَ إِلَهَ إِلاَّ هُوَ إِنْ كُنْتُ لأَعْتَمِدُ بِكَبِدِي عَلَى الأَرْضِ مِنَ الْجُوعِ، وَإِنْ كُنْتُ لأَشُدُّ الْحَجَرَ عَلَى بَطْنِي مِنَ الْجُوعِ، وَلَقَدْ قَعَدْتُ يَوْمًا عَلَى طَرِيقِهِمُ الَّذِي يَخْرُجُونَ مِنْهُ، فَمَرَّ أَبُو بَكْرٍ، فَسَأَلْتُهُ عَنْ آيَةٍ مِنْ كِتَابِ اللَّهِ، مَا سَأَلْتُهُ إِلاَّ لِيُشْبِعَنِي، فَمَرَّ وَلَمْ يَفْعَلْ، ثُمَّ مَرَّ بِي عُمَرُ فَسَأَلْتُهُ عَنْ آيَةٍ مِنْ كِتَابِ اللَّهِ، مَا سَأَلْتُهُ إِلاَّ لِيُشْبِعَنِي، فَمَرَّ فَلَمْ يَفْعَلْ، ثُمَّ مَرَّ بِي أَبُو الْقَاسِمِ فَتَبَسَّمَ حِينَ رَآنِي وَعَرَفَ، مَا فِي نَفْسِي وَمَا فِي وَجْهِي ثُمَّ قَالَ ‏"‏ أَبَا هِرٍّ ‏"‏‏.‏ قُلْتُ لَبَّيْكَ يَا رَسُولَ اللَّهِ‏.‏ قَالَ ‏"‏ الْحَقْ ‏"‏‏.‏ وَمَضَى فَتَبِعْتُهُ، فَدَخَلَ فَاسْتَأْذَنَ، فَأَذِنَ لِي، فَدَخَلَ فَوَجَدَ لَبَنًا فِي قَدَحٍ فَقَالَ ‏"‏ مِنْ أَيْنَ هَذَا اللَّبَنُ ‏"‏‏.‏ قَالُوا أَهْدَاهُ لَكَ فُلاَنٌ أَوْ فُلاَنَةُ‏.‏ قَالَ ‏"‏ أَبَا هِرٍّ ‏"‏‏.‏ قُلْتُ لَبَّيْكَ يَا رَسُولَ اللَّهِ‏.‏ قَالَ ‏"‏ الْحَقْ إِلَى أَهْلِ الصُّفَّةِ فَادْعُهُمْ لِي ‏"‏‏.‏ قَالَ وَأَهْلُ الصُّفَّةِ أَضْيَافُ الإِسْلاَمِ، لاَ يَأْوُونَ إِلَى أَهْلٍ وَلاَ مَالٍ، وَلاَ عَلَى أَحَدٍ، إِذَا أَتَتْهُ صَدَقَةٌ بَعَثَ بِهَا إِلَيْهِمْ، وَلَمْ يَتَنَاوَلْ مِنْهَا شَيْئًا، وَإِذَا أَتَتْهُ هَدِيَّةٌ أَرْسَلَ إِلَيْهِمْ، وَأَصَابَ مِنْهَا وَأَشْرَكَهُمْ فِيهَا، فَسَاءَنِي ذَلِكَ فَقُلْتُ وَمَا هَذَا اللَّبَنُ فِي أَهْلِ الصُّفَّةِ كُنْتُ أَحَقُّ أَنَا أَنْ أُصِيبَ مِنْ هَذَا اللَّبَنِ شَرْبَةً أَتَقَوَّى بِهَا، فَإِذَا جَاءَ أَمَرَنِي فَكُنْتُ أَنَا أُعْطِيهِمْ، وَمَا عَسَى أَنْ يَبْلُغَنِي مِنْ هَذَا اللَّبَنِ، وَلَمْ يَكُنْ مِنْ طَاعَةِ اللَّهِ وَطَاعَةِ رَسُولِهِ بُدٌّ، فَأَتَيْتُهُمْ فَدَعَوْتُهُمْ فَأَقْبَلُوا، فَاسْتَأْذَنُوا فَأَذِنَ لَهُمْ، وَأَخَذُوا مَجَالِسَهُمْ مِنَ الْبَيْتِ قَالَ ‏"‏ يَا أَبَا هِرٍّ ‏"‏‏.‏ قُلْتُ لَبَّيْكَ يَا رَسُولَ اللَّهِ‏.‏ قَالَ ‏"‏ خُذْ فَأَعْطِهِمْ ‏"‏‏.‏ قَالَ فَأَخَذْتُ الْقَدَحَ فَجَعَلْتُ أُعْطِيهِ الرَّجُلَ فَيَشْرَبُ حَتَّى يَرْوَى، ثُمَّ يَرُدُّ عَلَىَّ الْقَدَحَ، فَأُعْطِيهِ الرَّجُلَ فَيَشْرَبُ حَتَّى يَرْوَى، ثُمَّ يَرُدُّ عَلَىَّ الْقَدَحَ فَيَشْرَبُ حَتَّى يَرْوَى، ثُمَّ يَرُدُّ عَلَىَّ الْقَدَحَ، حَتَّى انْتَهَيْتُ إِلَى النَّبِيِّ وَقَدْ رَوِيَ الْقَوْمُ كُلُّهُمْ، فَأَخَذَ الْقَدَحَ فَوَضَعَهُ عَلَى يَدِهِ فَنَظَرَ إِلَىَّ فَتَبَسَّمَ فَقَالَ ‏"‏ أَبَا هِرٍّ ‏"‏‏.‏ قُلْتُ لَبَّيْكَ يَا رَسُولَ اللَّهِ‏.‏ قَالَ ‏"‏ بَقِيتُ أَنَا وَأَنْتَ ‏"‏‏.‏ قُلْتُ صَدَقْتَ يَا رَسُولَ اللَّهِ‏.‏ قَالَ ‏"‏ اقْعُدْ فَاشْرَبْ ‏"‏‏.‏ فَقَعَدْتُ فَشَرِبْتُ‏.‏ فَقَالَ ‏"‏ اشْرَبْ ‏"‏‏.‏ فَشَرِبْتُ، فَمَا زَالَ يَقُولُ ‏"‏ اشْرَبْ ‏"‏‏.‏ حَتَّى قُلْتُ لاَ وَالَّذِي بَعَثَكَ بِالْحَقِّ، مَا أَجِدُ لَهُ مَسْلَكًا‏.‏ قَالَ ‏"‏ فَأَرِنِي ‏"‏‏.‏ فَأَعْطَيْتُهُ الْقَدَحَ فَحَمِدَ اللَّهَ وَسَمَّى، وَشَرِبَ الْفَضْلَةَ‏.‏

Abū Huraira pflegte folgendes zu berichten: ”Bei Allāh, außer Dem kein Gott da ist, litt ich seit einiger Zeit so sehr an Hunger, dass ich meine Leberseite gegen den Erdboden drückte; der starke Hunger veranlasste mich auch, dass ich einen Stein gegen meinen Bauch festband. Eines Tages saß ich auf dem Weg, den die Menschen gewöhnlich einnahmen; und als Abū Bakr an mir vorbeiging, fragte ich ihn über einen Vers im Buche Allāhs, und meine Frage an ihn hatte keinen anderen Grund als die Erwartung, dass er mir etwas zu essen gäbe, von dem ich mich hätte satt essen können. Er ging aber weiter und unternahm nichts für mich. Als ‘Umar aber an mir vorbeiging, fragte ich ihn über einen Vers im Buche Allāhs, und meine Frage an ihn hatte ebenfalls keinen anderen Grund als die Erwartung, dass er mir etwas zu essen gäbe, von dem ich mich hätte satt essen können. Er ging aber weiter und unternahm nichts für mich. Danach ging Abū-l-Qāsim, Allāhs Segen und Friede auf ihm, der lächelte, alsbald er mich sah, und wusste, was ich in mir hegte, und was auf meinem Gesicht zu erkennen war. Er sagte: »Du Abū Hirr!« Ich erwiderte: »Da stehe ich dir zur Verfügung, o Gesandter Allāhs.« Er sagte zu mir: »Folge mir«, und ging weiter. Ich folgte ihm, bis er bei sich eintrat und die Seinen um Erlaubnis für meinen Eintritt bat. Darauf bat er mich hinein. Dort fand er ein Trinkgefäß mit Milch und fragte: »Woher ist diese Milch?« Seine Leute sagten: »Das ist ein Geschenk an dich von dem Soundso oder von der Soundso - « Er sagte zu mir: »Du Abū Hirr!« Ich erwiderte: »Da stehe ich dir zur Verfügung, o Gesandter Allāhs.« Er sagte: »Gehe hin zu den Leuten der Ṣuffa und lade sie bei mir ein.« Die Leute der Ṣuffa sind übrigens die Gäste des Islam, die von keinem etwas verlangen, weder von der eigenen Familie noch von den Wohlhabenden, noch sonst von jemandem anderen. Wenn gewöhnlich ein Almosen zum Propheten gebracht wurde, schickte er es zu ihnen und nahm für sich nichts davon; und wenn ihm gewöhnlich ein Geschenk geschickt wurde, schickte er ihnen etwas und nahm für sich etwas davon, und ließ sie sich dabei in der Regel beteiligen. Es hat mir leid getan, und ich sagte zu mir selbst: »Was haben die Leute der Ṣuffa mit der Milch zu tun? Ich bin doch eher dazu berechtigt, etwas von dieser Milch zu trinken, damit sich meine Kräfte wieder sammeln können. Wenn sie nun kommen, wird der Prophet von mir verlangen, dass ich ihnen die Milch gebe; und wieviel werde ich davon haben?« Mir blieb aber nichts anderes übrig, als Allāh und dem Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, Gehorsam zu leisten. Ich ging also zu ihnen und lud sie ein. Sie trafen ein und baten um Einlass, der ihnen auch gewährt wurde. Dort bei ihm nahmen sie ihre Sitzplätze in der Wohnung ein. Der Prophet sagte zu mir: »Du Abū Hirr!« Ich erwiderte: »Da stehe ich dir zur Verfügung, o Gesandter Allāhs.« Er sagte: »Nimm es und gib ihnen!« Ich nahm das Trinkgefäß und fing damit an, einem Mann nach dem anderen zu geben: Der erste trank davon, bis er seinen Durst gestillt hatte, und gab mir anschließend das Trinkgefäß zurück. Der nächste trank davon, bis er seinen Durst gestillt hatte, und gab mir anschließend das Trinkgefäß zurück. Der nächste darauf trank davon, bis er seinen Durst gestillt hatte, und gab mir anschließend das Trinkgefäß zurück, usw., bis ich am Ende der Reihe zum Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, gelangte, nachdem alle Leute ihren Durst gestillt hatten. Der Prophet nahm dann das Trinkgefäß, stellte es auf seine Hand, lächelte und sagte: »Du Abū Hirr!« Ich erwiderte: »Da stehe ich dir zur Verfügung, o Gesandter Allāhs.« Er sagte: »Siehe, es bleiben nur ich und du übrig!« Ich sagte: »Du sagst die Wahrheit, o Gesandter Allāhs!« Er sagte zu mir: »Setze dich hin und trinke!« Da setzte ich mich hin und trank. Er sagte: »Trinke weiter!« Ich trank weiter, und er hörte nicht auf, dies zu wiederholen, bis ich ihm sagte: »Nein, bei Dem, Der dich mit der Wahrheit entsandt hat; denn ich finde in mir keinen Platz mehr dafür.« Da sagte er: »Lass mich dann sehen!« Ich gab ihm dann das Trinkgefäß, und er lobte Allāh, sprach Seinen Namen darauf und trank den Rest.“

Übersetzung: M. A. Rassoul, „Auszüge aus dem Ṣaḥīḥ Al-Buḫāryy“ (Islamische Bibliothek)

Ṣaḥīḥ al-Buchārī Nr. 6452ṣaḥīḥ
Überliefert von
Abū Hurayra