حَدَّثَنِي قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، قَالَ حَدَّثَنِي سُفْيَانُ بْنُ عُيَيْنَةَ، عَنْ عَمْرِو بْنِ دِينَارٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ، قَالَ قُلْتُ لاِبْنِ عَبَّاسٍ إِنَّ نَوْفًا الْبَكَالِيَّ يَزْعُمُ أَنَّ مُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ لَيْسَ بِمُوسَى الْخَضِرِ. فَقَالَ كَذَبَ عَدُوُّ اللَّهِ حَدَّثَنَا أُبَىُّ بْنُ كَعْبٍ عَنْ رَسُولِ اللَّهِ قَالَ " قَامَ مُوسَى خَطِيبًا فِي بَنِي إِسْرَائِيلَ فَقِيلَ لَهُ أَىُّ النَّاسِ أَعْلَمُ قَالَ أَنَا، فَعَتَبَ اللَّهُ عَلَيْهِ، إِذْ لَمْ يَرُدَّ الْعِلْمَ إِلَيْهِ، وَأَوْحَى إِلَيْهِ بَلَى عَبْدٌ مِنْ عِبَادِي بِمَجْمَعِ الْبَحْرَيْنِ، هُوَ أَعْلَمُ مِنْكَ قَالَ أَىْ رَبِّ كَيْفَ السَّبِيلُ إِلَيْهِ قَالَ تَأْخُذُ حُوتًا فِي مِكْتَلٍ فَحَيْثُمَا فَقَدْتَ الْحُوتَ فَاتَّبِعْهُ قَالَ فَخَرَجَ مُوسَى، وَمَعَهُ فَتَاهُ يُوشَعُ بْنُ نُونٍ، وَمَعَهُمَا الْحُوتُ حَتَّى انْتَهَيَا إِلَى الصَّخْرَةِ، فَنَزَلاَ عِنْدَهَا قَالَ فَوَضَعَ مُوسَى رَأْسَهُ فَنَامَ ـ قَالَ سُفْيَانُ وَفِي حَدِيثِ غَيْرِ عَمْرٍو قَالَ ـ وَفِي أَصْلِ الصَّخْرَةِ عَيْنٌ يُقَالُ لَهَا الْحَيَاةُ لاَ يُصِيبُ مِنْ مَائِهَا شَىْءٌ إِلاَّ حَيِيَ، فَأَصَابَ الْحُوتَ مِنْ مَاءِ تِلْكَ الْعَيْنِ، قَالَ فَتَحَرَّكَ، وَانْسَلَّ مِنَ الْمِكْتَلِ، فَدَخَلَ الْبَحْرَ فَلَمَّا اسْتَيْقَظَ مُوسَى {قَالَ لِفَتَاهُ آتِنَا غَدَاءَنَا} الآيَةَ قَالَ وَلَمْ يَجِدِ النَّصَبَ حَتَّى جَاوَزَ مَا أُمِرَ بِهِ، قَالَ لَهُ فَتَاهُ يُوشَعُ بْنُ نُونٍ {أَرَأَيْتَ إِذْ أَوَيْنَا إِلَى الصَّخْرَةِ فَإِنِّي نَسِيتُ الْحُوتَ} الآيَةَ قَالَ فَرَجَعَا يَقُصَّانِ فِي آثَارِهِمَا، فَوَجَدَا فِي الْبَحْرِ كَالطَّاقِ مَمَرَّ الْحُوتِ، فَكَانَ لِفَتَاهُ عَجَبًا، وَلِلْحُوتِ سَرَبًا قَالَ فَلَمَّا انْتَهَيَا إِلَى الصَّخْرَةِ، إِذْ هُمَا بِرَجُلٍ مُسَجًّى بِثَوْبٍ، فَسَلَّمَ عَلَيْهِ مُوسَى قَالَ وَأَنَّى بِأَرْضِكَ السَّلاَمُ فَقَالَ أَنَا مُوسَى. قَالَ مُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ قَالَ نَعَمْ هَلْ أَتَّبِعُكَ عَلَى أَنْ تُعَلِّمَنِي مِمَّا عُلِّمْتَ رَشَدًا. قَالَ لَهُ الْخَضِرُ يَا مُوسَى إِنَّكَ عَلَى عِلْمٍ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ عَلَّمَكَهُ اللَّهُ لاَ أَعْلَمُهُ، وَأَنَا عَلَى عِلْمٍ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ عَلَّمَنِيهِ اللَّهُ لاَ تَعْلَمُهُ. قَالَ بَلْ أَتَّبِعُكَ. قَالَ فَإِنِ اتَّبَعْتَنِي فَلاَ تَسْأَلْنِي عَنْ شَىْءٍ حَتَّى أُحْدِثَ لَكَ مِنْهُ ذِكْرًا، فَانْطَلَقَا يَمْشِيَانِ عَلَى السَّاحِلِ فَمَرَّتْ بِهِمَا سَفِينَةٌ فَعُرِفَ الْخَضِرُ فَحَمَلُوهُمْ فِي سَفِينَتِهِمْ بِغَيْرِ نَوْلٍ ـ يَقُولُ بِغَيْرِ أَجْرٍ ـ فَرَكِبَا السَّفِينَةَ قَالَ وَوَقَعَ عُصْفُورٌ عَلَى حَرْفِ السَّفِينَةِ، فَغَمَسَ مِنْقَارَهُ الْبَحْرَ فَقَالَ الْخَضِرُ لِمُوسَى مَا عِلْمُكَ وَعِلْمِي وَعِلْمُ الْخَلاَئِقِ فِي عِلْمِ اللَّهِ إِلاَّ مِقْدَارُ مَا غَمَسَ هَذَا الْعُصْفُورُ مِنْقَارَهُ قَالَ فَلَمْ يَفْجَأْ مُوسَى، إِذْ عَمَدَ الْخَضِرُ إِلَى قَدُومٍ فَخَرَقَ السَّفِينَةَ، فَقَالَ لَهُ مُوسَى قَوْمٌ حَمَلُونَا بِغَيْرِ نَوْلٍ، عَمَدْتَ إِلَى سَفِينَتِهِمْ فَخَرَقْتَهَا {لِتُغْرِقَ أَهْلَهَا لَقَدْ جِئْتَ} الآيَةَ فَانْطَلَقَا إِذَا هُمَا بِغُلاَمٍ يَلْعَبُ مَعَ الْغِلْمَانِ، فَأَخَذَ الْخَضِرُ بِرَأْسِهِ فَقَطَعَهُ. قَالَ لَهُ مُوسَى {أَقَتَلْتَ نَفْسًا زَكِيَّةً بِغَيْرِ نَفْسٍ لَقَدْ جِئْتَ شَيْئًا نُكْرًا * قَالَ أَلَمْ أَقُلْ لَكَ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا} إِلَى قَوْلِهِ {فَأَبَوْا أَنْ يُضَيِّفُوهُمَا فَوَجَدَا فِيهَا جِدَارًا يُرِيدُ أَنْ يَنْقَضَّ} فَقَالَ بِيَدِهِ هَكَذَا فَأَقَامَهُ، فَقَالَ لَهُ مُوسَى إِنَّا دَخَلْنَا هَذِهِ الْقَرْيَةَ، فَلَمْ يُضَيِّفُونَا وَلَمْ يُطْعِمُونَا، لَوْ شِئْتَ لاَتَّخَذْتَ عَلَيْهِ أَجْرًا. قَالَ هَذَا فِرَاقُ بَيْنِي وَبَيْنِكَ سَأُنَبِّئُكَ بِتَأْوِيلِ مَا لَمْ تَسْتَطِعْ عَلَيْهِ صَبْرًا. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ " وَدِدْنَا أَنَّ مُوسَى صَبَرَ حَتَّى يُقَصَّ عَلَيْنَا مِنْ أَمْرِهِمَا ". قَالَ وَكَانَ ابْنُ عَبَّاسٍ يَقْرَأُ وَكَانَ أَمَامَهُمْ مَلِكٌ يَأْخُذُ كُلَّ سَفِينَةٍ صَالِحَةٍ غَصْبًا، وَأَمَّا الْغُلاَمُ فَكَانَ كَافِرًا.
Sa‘īd Ibn Ǧubair berichtete: ”Ich sagte zu Ibn ‘Abbās, dass Naufa Al-Bikālyy behauptete, Moses von den Kindern Israels sei nicht derselbe Moses gewesen, der die Geschichte mit dem AlḪaḍr gemeinsam hatte. Er erwiderte: »Er lügt, dieser Feind Allāhs! Denn Ubayy Ibn Ka‘b berichtete, dass der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: >Moses stand eines Tages auf und hielt eine Rede vor den Kindern Israels. Einer fragte ihn: >>Welcher Mensch weiß am meisten?<< Er (Moses) antwortete: >>Ich!<< Da hielt ihm Allāh diese Äußerung vor, weil er das Wissen nicht auf Ihn bezog, und gab ihm anschließend ein: >>Doch einer von Unseren Dienern, der sich an dem Zusammenfluss beider Meere aufhält, weiß mehr Bescheid als du.<< Moses sagte: >>Jawohl Herr! Wie komme ich dann zu ihm?<< Allāh sagte zu ihm: >>Nimm einen Fisch in einem Kübel mit und achte darauf, dass du dem Weg des Fisches nachgehst, wenn er dir abhanden kommt.<< Da begab sich Moses auf den Weg in Begleitung seines jungen Dieners Jūša‘ Ibn Nūn, und sie trugen den Fisch bei sich. Als sie an einem Felsen ankamen, ließen sie sich nieder. Dort legte sich Moses hin und schlief ein. .... Am Unterteil des Felsens gab es eine Wasserquelle, welche >>Quelle des Lebens<< heißt, deren Wasser alles wiederbelebt, was es berührt. Mit diesem Quellwasser kam der Fisch in Berührung und wurde beweglich; er rutschte dann aus dem Kübel hinaus, nahm seinen Weg hin und schwamm im Meer. Als Moses wach wurde, sagte er zu seinem jungen Diener: >>Bring uns unsere Speise!<<588 Er empfand erst die große Anstrengung, nachdem er weitergegangen war, wie dies ihm vorgeschrieben war. Sein junger Diener sagte zu ihm: >>Hast du nicht gesehen, dass ich den Fisch vergaß, als wir auf dem Felsen rasteten?<< Da kehrten sie beide um und schritten auf ihren Spuren zurück. Sie sahen im Meer den Weg des Fisches wie eine offene Rinne. Dies war für den jungen Diener ein wundersames Ereignis und für den Fisch ein einfacher Weg ins Meer hinaus. Als sie endlich am (anderen) Felsen ankamen, fanden sie einen Mann, der in einem Gewand gehüllt war. Moses grüsste ihn mit dem Friedensgruß (Salām). Er erwiderte: >>Der Friede möge in deinem Land herrschen!<< Moses sagte: >>Ich bin Moses!<< Er fragte: >>Bist du Moses der Kinder Israels?<< Moses sagte: >>Ja!<< Dann sprach er zu ihm: >>Darf ich dir folgen, auf dass du mich über das rechte Handeln belehrst, wie du gelehrt worden bist?<< Al-Ḫaḍr sagte zu ihm: >>O Moses, du besitzt wahrlich ein Wissen, das Allāh dich gelehrt hat, und von dem ich keine Kenntnis besitze! Und ich besitze ebenfalls ein Wissen, das Allāh mich gelehrt hat, und von dem du keine Kenntnis besitzt.<< Moses sagte: >>Ich will dir doch folgen.<< Er sprach: >>Nun gut! Wenn du mir folgen willst, so frage mich nach nichts, bis ich es dir von selbst erkläre!<< So machten sich beide auf den Weg entlang der Küste. Da fuhr an ihnen ein Schiff vorbei, dessen Insassen Al-Ḫaḍr erkannten und dann ihn mit seinen Begleitern auf ihrem Schiff, ohne Beförderungslohn, mitnahmen. ... Als sie auf das Schiff gelangten, setzte sich ein Vogel auf eine Schiffskante nieder und tauchte seinen Schnabel ins Wasser. Da sagte Al-Ḫaḍr zu Moses: >>Dein Wissen und mein Wissen und das Wissen aller Geschöpfe zusammen ist gegenüber dem Wissen Allāhs nicht mehr als die Wassermenge, die am Schnabel des Vogels hängenblieb!<< Es dauerte dann nur eine kurze Weile, bis Al-Ḫaḍr ein Beil nahm und ein Loch ins Schiff schlug. Moses sagte zu ihm: >>Es sind Leute, die uns ohne Lohn beförderten! Da machst du dich an ihr Schiff heran, und schlägst du dort absichtlich ein Loch ein, um ihre Insassen ertrinken zu lassen. Wahrlich, du hast etwas Schreckliches getan.<< So zogen sie weiter, bis sie einen Jüngling trafen, der mit seinen Kameraden spielte. Da packte ihn Al-Ḫaḍr am Kopf und schnitt ihm diesen ab. Moses sagte zu ihm: >>Hast du einen unschuldigen Menschen erschlagen, ohne dass (er) einen anderen (erschlagen hatte)? Wahrlich, du hast etwas Entsetzliches getan!<< Al-Ḫaḍr sagte: >>Habe ich dir nicht gesagt, du würdest es nimmer fertigbringen, bei mir in Geduld auszuharren?<< ... So zogen sie weiter, bis sie zum Volk einer Stadt gelangten und von ihm Gastfreundschaft erbaten; diese aber weigerten sich, sie zu bewirten. Nun fanden sie dort eine Mauer, die einzustürzen drohte, und er richtete sie mit einer Handbewegung von ihm auf. Moses sagte darauf zu ihm: >>Wir kamen in dieser Stadt an, und ihre Bewohner haben uns weder Gastfreundschaft erwiesen noch etwas zu essen gegeben. Wenn du es gewollt hättest, hättest du die Belohnung dafür erhalten können!<< Er sprach: >>Dies bedeutet die Trennung zwischen mir und dir. Doch will ich dir die Bedeutung von dem sagen, was du nicht in Geduld zu ertragen vermochtest! <<< Der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, setzte dann fort: >Wir wünschten es sehr, dass Moses sich geduldig verhalten hätte, damit er uns hätte berichten können, wie es mit den beiden weiterging!< ... «“
Übersetzung: M. A. Rassoul, „Auszüge aus dem Ṣaḥīḥ Al-Buḫāryy“ (Islamische Bibliothek)
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- Narrated Sa`id bin Jubair:
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