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Bāb 5: باب الإِذْنِ بِالْجَنَازَةِConveying the news of funeral (procession)

حَدَّثَنَا مُحَمَّدٌ، أَخْبَرَنَا أَبُو مُعَاوِيَةَ، عَنْ أَبِي إِسْحَاقَ الشَّيْبَانِيِّ، عَنِ الشَّعْبِيِّ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ مَاتَ إِنْسَانٌ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ يَعُودُهُ فَمَاتَ بِاللَّيْلِ فَدَفَنُوهُ لَيْلاً، فَلَمَّا أَصْبَحَ أَخْبَرُوهُ فَقَالَ ‏"‏ مَا مَنَعَكُمْ أَنْ تُعْلِمُونِي ‏"‏‏.‏ قَالُوا كَانَ اللَّيْلُ فَكَرِهْنَا ـ وَكَانَتْ ظُلْمَةٌ ـ أَنْ نَشُقَّ عَلَيْكَ‏.‏ فَأَتَى قَبْرَهُ فَصَلَّى عَلَيْهِ‏.‏

Ibn ‘Abbās, Allāhs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: ”Ein Mensch starb, den der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, regelmäßig während dessen Erkrankung besucht hatte. Da er nachts starb, wurde er auch nachts beerdigt. Am nächsten Morgen wurde der Prophet davon in Kenntnis gesetzt, und er sagte: »Was hinderte euch, mir Nachricht darüber geben zu lassen?« Die Leute sagten zu ihm: »Es war während der Nacht, und es herrschte starke Dunkelheit, daher wollten wir dich damit nicht belasten.« Der Prophet ging dann zu dessen Grab und verrichtete dort für ihn das Totengebet.“ Christentums nachahmen, die sich einst bei ihnen durch die Berührung mit den Kreuzfahrern eingeschlichen haben, nämlich die Rein- bzw Heiligerklärung eines Menschen. In manchen Teilen der islamischen Welt gibt es leider hochtrabende Grabstätten für solche Menschen. Dazu gehört die Errichtung von Kuppeln, das Anzünden von Lampen und Kerzen - genauso wie in den christlichen Kirchen. Die Besucher, die den Grabaufbau, den Turban und die sonstigen Requisiten des Verstorbenen berühren und ihn dabei um die Erfüllung ihrer Wünsche bitten, verleugnen nach der Lehre des Islam den Erhabenen Schöpfer, in dessen Hand alles Schicksal liegt; vgl. Dazu Qur’ān 2: und 7: sowie Ḥadīṯ Nr. 6061.

Übersetzung: M. A. Rassoul, „Auszüge aus dem Ṣaḥīḥ Al-Buḫāryy“ (Islamische Bibliothek)

Ṣaḥīḥ al-Buchārī Nr. 1247ṣaḥīḥ
Überliefert von
ʿAbdullāh ibn ʿAbbās